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Berner Oberland

Auf dem Zeltplatz in Interlaken schlafen noch alle, als ich um 6:00 Uhr losfuhr für ein weiteres Flugtraining. Weil ich auf dem Zeltplatz keine Möglichkeit hatte, den neu gestalteten Flugplan ausdrucken, fuhr ich zuvor rasch nach Hause. Um 8:30 Uhr steht die Piper L4 startbereit. Dem eintreffenden Fluglehrer berichtete ich von meinen Flugvorbereitung und verwiesen darauf, dass wir uns nicht beeilen müssten. Am Zielflugplatz darf erst um 9:00 gelandet werden. Kein Problem, meinte er, dann werden wir unterwegs eben noch einen Kreis ziehen. Ja, warum nicht über dem Zeltplatz und dort meine Gleitschirmkollegen aus dem Tiefschlaf reisen. In herrlichem Sonnenschein überqueren wir den Brünig und tuckern über den Brienzersee hinweg. Doch dann über Interlaken kam es anders. Da hinein, ins Lauterbrunnental solle ich einfliegen, meinte mein Instruktor. Wow. in dieses enge Tal, wo sonst nach dem Einflug die Militärjets an Felswänden kleben bleiben. Mit Respekt und voller Vorsicht tauchte ich in dieses Tal ein. An der engsten Stelle demonstrierte mir dann mein Ausbildner, wie dort mit genügend Reserve gewendet werden kann.

Um 9:01 setzen wir schliesslich auf dem Flugplatz Thun auf. Nach erfolgtem Bürokram ging es auf dem Rückweg über den Schallenberg, Schangnau, Kemmeribodenbad und der Glaubenbühlen nach Kägiswil zurück.

Ja, so ein Flug im goldigen Morgenlicht hat seine Reize.

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Die zwei Tage danach durfte ich je zwei Passagieren ebenfalls die Schönheit des Haslitals mit dem türkisfarbenen Brienzersee aus der Luft zeigen. Bei einem fantastischen Flug mit dem Zweisitzergleitschirm ging es von First (Grindelwald) über's Faulhorn nach Interlaken. Nur waren wir viel höher als mit der Piper.

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