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erster Soloflug

Ein unscheinbarer Ferientag beginnt. Circuit Training ist angesagt. Immer eine kleine Herausforderung, wenn der Tower Alpnach aktiv ist. Man will ja mit den Profis alles richtig machen. Und doch passieren immer wieder kleine Patzer. Schon am Morgen früh ist es heiss. Nach 8 Landungen bin ich bachnass. Eine kleine Verschnaufpause. Mein Wunsch war dann einen kleinen Roundtrip ums Stanserhorn, vorbei am Berggasthaus Gummen. Vielleicht beobachtet mich ja meine dort arbeitende Tochter. Und meinen Gleitschirm-Fliegerkollegen bei seiner Arbeit im Tower Buochs zu erfahren, war auch ein Ziel. Overhead Kägiswil gab es dann Speedturns und powerless Landing. Tanken und noch nicht genug vom Fliegen, stieg ich wieder in den Flieger. Also bitte, den stossen wir bestimmt nicht zurück zum Hanagar. Doch der Fluglehrer streikt. Er will nicht mehr, nimmt seine Utensilien aus dem Flugzeug und schickt mich alleine auf das Circuit Training. Uff, wie geht das, was muss ich machen? Ich muss mich erst ein wenig sammeln, die Abläufe im Kopf durchspielen. Es wird mit der Aufregung wahrscheinlich noch heisser werden. Ich entschliesse mich für einen Flug mit offenem Fenster. Und plötzlich brummelt der Motor. Ich mache alleine den Check before Departure. Fast hilflos, suchende Blicke über das Flugplatzgelände, der Fluglehrer ist weg. Ja dann halt los. Der Flieger rollt, er hebt ab, er steigt wie verrückt und noch nicht im Downwind habe ich die Sollhöhe von 2700 Fuss bereits überschossen. Paragleiter 34 meldet sich beim Tower. Zum Glück verweist der Fluglotse den Piloten auf meine Trainingsflüge über dem Flugplatz. So kann ich mich voll auf's Fliegen konzentrieren. Alles geht gut. Nach 3 Landungen rolle ich zum Hangar zurück.

 

Wie doch so ein Tag plötzlich sich aufregend gestalten kann....

08:30 der Flieger steht bereit
08:30 der Flieger steht bereit
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