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Solo in die Schweiz hinaus

Es ist Prachtwetter, alles habe ich penibelst vorbereitet inkl. erstmals den Flieger reservieren. Denn heute steht mein erster Alleinflug auf einen externen Flugplatz bevor. Ich habe mir das Flugfeld Thun ausgesucht. Dieser scheint mir der von mir bereits besuchten Flugplätze der Einfachste zu sein.

Ich bin genug früh im Hangar. Ganz ungewohnt, da ist kein Fluglehrer vor Ort. Ich bereite die HB-ONA vor, ein altes Schulungsflugzeug der US-Airforce vom zweiten Weltkrieg. Ich habe noch nie den Motor am Propeller ganz alleine angeworfen. Das Flugzeug besitzt keine Parkbremsen. Stellt man zu wenig Gas ein, so springt der Motor nicht an. Stelle ich zuviel Gas ein, hüpft mir der Flieger mit drehendem Propeller entgegen. Doch alles klappt.

 

Ich erhalte vom Tower Alpnach die Freigabe zum Starten und Steigen entlang dem Pilatus bis max. 4000 Fuss. Bald verabschiedet sich der Tower und ich kontaktiere Emmen. Auch dort erhalte ich sofort die Freigabe zum Queren des Luftraumes. So klappt es dann auf dem Flug über das Entlebuch und Schallenberg eigentlich richtig gut bis zur Landung in Thun. Dort erledige ich die Büroarbeit. Dann geht es übers Berner Oberland und Brünig zurück zur Homebase. Auch der Tower Meiringen gewährt mir sofort die Freigabe zum Queren ihres Luftraumes. Der Blick aus dem Cockpit ist fantastisch.

 

Mit erquickendem Herzen lande ich wieder in Kägiswil, erledige alles Administrative, putze und versorge das Flugzeug. Ich bin mir wie ein richtiger Pilot vorgekommen, etwas was ich mir bislang im Traum nie vorstellen konnte.

Blick aus dem Cockpit
Blick aus dem Cockpit
Da fehlt einfach noch jemand.
Da fehlt einfach noch jemand.
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