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nicht mein Tag

Heute war es mir nicht ums Fliegen. Doch die Deadline steht mir im Nacken. Ende März kann ich in meiner Flugschule nicht mehr weiterfliegen. Doch unter Druck zu fliegen, das geht gar nicht. Die heutige Flugstunde war eine einzige Katastrophe und hat dies unterstrichen. Nichts hatte mehr geklappt, wie es sollte.

 

Ein offenes und ehrliches Gespräch hat mir nun aufgezeigt, dass ich besser statt der Umschulung von der HB-ONA auf die HB-UCM gleich die Flugschule hätte wechseln sollen.

 

Die jetzige Situation wirft mich eigentlich zwei, drei Monate zurück. All dies wäre ja noch zu schaffen. Doch da steht noch der riesengrosse Berg mit dem Namen Language Proficiency Test auf dem Weg ins Ziel. Der bereitet mir ganz tiefe Falten, resp. Furchen in meine Stirn.

 

Eigentlich fliege ich für das Leben gerne. Ich behaupte von mir auch das "Gspühri" dafür zu haben. So hatte ich bei einem Schulungsflug im "Fiddle" bemerkte, jetzt haben wir Wind von hinten rechts. Der Fluglehrer benötigte dazu schon die technischen Hilfsmittel, um mir 7 Knoten Rückenwind zu bestätigen. Und vielleicht genau vor dieser vielen Technik scheine ich nun zu scheitern.

      

Doch trotz den widrigen Umständen mit Corona und allem drum und dran, habe ich es sehr weit geschafft. Und ich sehe all die ganzen Erfahrung als eine ganz tolle Horizonterweiterung für den Gleitschirmsport. All die Aufwände und Investitionen haben sich ganz sicher gelohnt. 

 

Aber ich muss mich wieder auf das Wesentlich konzentrieren, auf das natürliche Fliegen, das Fliegen mit der Natur und mit den Elementen. Hoffen wir bald darauf diese Freude am Fliegen mit Mitmenschen wieder teilen zu dürfen.

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